Hausmeisterservice

Der Hausmeister als gute Seele für Ihre Immobilie

HausmeisterserviceDie Aufgaben eines Hausmeisterservice oder Hausmeisters bestehen darin, für Ordnung, Sauberkeit und Einhaltung der Hausordnung zu sorgen. Daher übernimmt er zum Beipsiel auch Reinigungsaufgaben, sofern kein Reinigungsdienst dafür vorgesehen ist, räumt Schnee, führt kleinere Reparaturen aller Art durch oder kontrolliert die Funktionsfähigkeit der Hausbeleuchtung. Er meldet größere Schäden, beaufsichtigt deren Reparatur und steht in engem Kontakt zur Hausverwaltung. Er ist außerdem erster Ansprechpartner für die Mieter bei Funktionsstörungen der Hausanlagen. Ein Hausmeister hat in der Regel eine handwerkliche Ausbildung und sollte über ein gewisses Einfühlungsvermögen für die Kommunikation mit den Hausbewohnern verfügen.

Wie kommen die Preise zustande?

Selbständige Hausmeister und Hausmeisterdienste berechnen ihre Preise meist in Abhängigkeit von der Art der Dienstleistung und der Größe des zu betreuenden Objektes, wobei ganz unterschiedliche Abrechnungsmodelle zum Tragen kommen. Neben dem Stundenlohn sind unter anderem monatliche Pauschalpreise pro Anzahl der Mietparteien,Grundpreise pro angefangene halbe Stunde, Bereitschaftspauschalen und viele weitere Varianten möglich.

Einen guten Überblick über die komplex strukturierten Kosten für einen Hausmeisterdienst erhält man einfach und schnell durch den Vergleich regionaler Anbieter. Die Preisgestaltung von Hausmeisterdiensten unterliegt ganz unterschiedlichen und firmeneigenen Berechnungsmodellen. Diese sind mindestens so umfangreich wie das Leistungsspektrum: Treppenreinigung zum Beispiel wird niedriger entlohnt als die Gartenpflege oder wichtige Reparaturen. Auch Anfahrtskosten können – je nach Vereinbarung – als Kostenträger verbucht werden.

Preise vergleichen

Tipp: Preise vergleichen Holen Sie sich Angebote von mehreren Hausmeisterdiensten ein, um die Preise vergleichen zu können!

Sprechen Sie bei umfangreichen Betreuungsobjekten unbedingt auch die Möglichkeit von Pauschal- und Festpreisen an. Gerade bei Hausmeisterdiensten sind Spielräume in der Preisgestaltung üblich.

Preisbeispiele

Der durchschnittliche Stundenlohn eines Hausmeisterdiensts hängt zum Beispiel von Art und Umfang der Tätigkeiten sowie von Lage und Größe des zu betreuenden Objekts ab. Viele Hausmeisterdienste rechnen Leistungen auch über monatliche Pauschalen ab, deren Höhe unter anderem von der Anzahl der Mietparteien abhängen kann.

Bundesländer im Vergleich

Bundesländer im Vergleich Wie unterschiedlich die Preise von Hausmeisterdiensten in Deutschland sein können, zeigt sich an diesem Beispiel: Im Vergleich günstig ist ein Hausmeister in Sachsen-Anhalt mit einem Durchschnitts-Stundenlohn von 10,37 € brutto. In Hessen dagegen beträgt der durchschnittliche Stundensatz 13,80 € brutto. Etwas mehr geben Sie in Nordrhein-Westfalen für einen Hausmeister aus: Hier zahlen Sie 14,05 € brutto pro Stunde.
Die Berechnung der Preise basiert auf durchschnittlichen Brutto-Jahresgehältern und der Annahme einer 38-Stunden-Woche. Genaue Kosten für einen Hausmeisterservice variieren, auch in Abhängigkeit der Größe des beauftragten Unternehmens. Daten von 2014/15.

Ganzes Unternehmen beauftragen?

Viele Hausverwaltungen und Eigentümer entscheiden sich für einen Hausmeisterservice, denn dieser bietet oft neben erhöhter Flexibilität eine attraktivere Preis- und Kostengestaltung.

Früher war es üblich, pro Mietobjekt einen Hausmeister zu beschäftigen, der auch vor Ort gewohnt hat. Ein Hausmeisterdienst ermöglicht heutzutage allerdings eine ebenso intensive Objektbetreuung wie eine günstige Lage zu deutlich niedrigeren Preisen. Dies ist allerdings abhängig von Ort, Lage und Region. Es empfiehlt sich daher immer, sich einen Überblick über den Markt und die Angebote zu machen und dann zu entscheiden, welchen Möglichkeiten der Vorzug gegeben wird. 

Eine weitere Alternative ist es, einen Hausmeisterservice direkt über die zuständige Hausverwaltung zu bestellen. Oft bieten Verwaltungen diesen Service in einem Paket mit an oder können zumindest Empfehlungen aussprechen. 

 

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Hausmeister oder Haustechniker?

Wohn- und Gewerbeimmobilien sollen jederzeit in einem sicheren und gepflegten Umfeld erscheinen – das Anliegen der wohl meisten Eigentümer. Um laufende Instandhaltungen und -setzungen zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn Hausmeister auch Aufgaben im Bereich der Haustechnik übernehmen (können). Hierbei geht es beispielsweise um die Überwachung, Kontrolle und Wartung aller mechanischen und elektronischen Einrichtungen, von der Türschließanlage, über die Beleuchtung bis hin zu Fahrstühlen. Voraussetzung dafür ist ein fundiertes Verständnis dieser und anderer Systeme im Bereich der Haustechnik.

Wo liegt der Unterschied?

Haustechniker Der speziell für die Haustechnik zuständige Mitarbeiter wird innerhalb einer Firma immer als Haustechniker bezeichnet. Einzeldienstleister sollten zumindest die Grundbegriffe der Elektronik beherrschen – die Voraussetzungen für den Umgang mit mechanischen Geräten bringen die meisten Hausmeister bereits mit.

 

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Hausmeisterservice und Nebenkostenabrechnung

Umlagefähige KostenNicht umlagefähige Kosten
Reinigungsarbeiten und Kehrdienst Reparaturen am Gebäude
Gartenpflege Schönheitsreparaturen
Kontrolle des Gesamtzustandes der Immobilie mit Außenanlagen Verwaltungstätigkeiten
Überwachung der Heizungsanlage Besichtigungstermine für Wohnungsinteressenten
Entsorgung von Müll und anderen Abfällen  

Seit 2008 ist es nicht mehr zulässig, dem Mieter einen Pauschalbetrag für den Hausmeister in Rechnung zu stellen. Der Vermieter ist nun verpflichtet, die ausgeführten Tätigkeiten in der Nebenkostenabrechnung einzeln aufzulisten. Nicht umlagefähige Nebenkosten dürfen nicht in die Berechnung einfließen. Zu den nicht umlagefähigen Kosten zählen: Instandhaltungen und Instandsetzungen, Erneuerungen, Schönheits-reparaturen oder Verwaltungstätigkeiten.

Grundsatz

Wirtschaftlichkeitsgrundsatz Die Kosten für den Hausmeister müssen dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit gehorchen und ortsüblich sein. Für die Nebenkostenabrechnung gilt: Der Umfang und die Art der Tätigkeiten müssen ersichtlich sein.
Die Nennung reiner Prozentsätze in der Nebenkostenabrechnung reicht nicht aus!

Facility Management versus Hausmeisterservice

Ein Facility-Manager ist oft für Hausverwaltungen oder Gebäudemanagement-Unternehmen tätig. Reparaturen führt er nicht selbst durch, sondern kümmert sich um deren Organisation. Anders als ein Hausmeister hat er meist keine handwerkliche Ausbildung, dafür aber theoretisches Wissen hinsichtlich Wartungs- und Reparaturmaßnahmen für Gebäude und sanitäre Einrichtungen. Zu seinen Aufgaben zählen ebenfalls die Kontrolle und Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien, Erstellung von Statistiken oder Verwaltung des Gemeinschaftsbudgets.

Facility Manager

Ein Facility Manager zeigt einem Hausverwalter etwas Gerade im Umfeld von Hausverwaltungen, wie sie hier gelistet sind, handelt es sich bei Verwendung des Ausdruckes Facility Management meist um die Tätigkeit des Hausmeisters im klassischen Sinne; also den geselligen Handwerker, der gerne zupackt und zu jeder Frage einen guten Tipp parat hat.
 

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